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Max Huwyler

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Gedichte in Mundart
fund-orte 25
Numeriert, signiert, Klebebindung
86 Seiten
ISBN 3-85830-136-1
CHF 28.00
EUR 19.00

Über Max Huwylers Gedichte wurde schon vieles geschrieben. Schliesslich gehört der gebürtige Zuger zu jener Generation, welche die Schweizer Mundartlyrik entstaubt und von allem Heimattümelnden gereinigt hat: "Max Huwyler steht für jenes andere Mundartschreiben, das die Bezeichnung Literatur zu Recht trägt", meinte Christian Schmid und fand es besonders begrüssenswert, "dass einer, der Mundart schreibt, in dieser Sprache auch vom Golfkrieg schreibt, vom Fernseher, vom Computer ­ kurz von der Welt von heute." Und Paula Marty notierte in den "Zuger Nachrichten", Huwyler verwende Dialekt nicht zum Selbstzweck, sondern als "ein Medium, in dem gestochen scharf, wie bei Föhnlicht, der unsichtbare Hintergrund banalster Lebenssituationen ganz nah erscheint". Zugleich "ernst, heiter (im Sinne von
’hell¹) und genau" hat auch Jürg Schubiger die Gedichte dieses Autors genannt.

Die erstaunliche Qualität von Huwylers Mundartlyrik beweist sich aufs Neue in ’öppis isch immer¹, das neben unveröffentlichten Texten auch einzelne aus früheren Gedichtbänden bringt ­ im Sinne eines Best-Of und bisweilen neu bearbeitet. "Es ist erstaunlich, wie viel Welt Max Huwyler mit seinen Texten zur Sprache bringt" notierte Manfred Züfle. So spannt sich in ’öppis isch immer¹ der Bogen von der genau beobachteten Alltagsszene zur Aktualität der Medien und weit darüber hinaus zu tiefsinnigen philosophischen und religiösen Fragen. So wenig Huwyler jedoch doktrinär wird, wo er Politisches aufgreift, so wenig verfällt er in Trübsinn, wenn er über ein anderes von seinen grossen Themen, über Alter und Tod schreibt: Selbst da sind seine Texte gehalten von einer Menschlichkeit, die uns fühlen lässt, dass die Fragen, die wir zu stellen vermögen, vielleicht nur die vorletzten sind.