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Über
Max Huwylers Gedichte wurde schon vieles geschrieben. Schliesslich
gehört der gebürtige Zuger zu jener Generation, welche
die Schweizer Mundartlyrik entstaubt und von allem Heimattümelnden
gereinigt hat: "Max Huwyler steht für jenes andere Mundartschreiben,
das die Bezeichnung Literatur zu Recht trägt", meinte
Christian Schmid und fand es besonders begrüssenswert, "dass
einer, der Mundart schreibt, in dieser Sprache auch vom Golfkrieg
schreibt, vom Fernseher, vom Computer kurz von der Welt
von heute." Und Paula Marty notierte in den "Zuger Nachrichten",
Huwyler verwende Dialekt nicht zum Selbstzweck, sondern als "ein
Medium, in dem gestochen scharf, wie bei Föhnlicht, der unsichtbare
Hintergrund banalster Lebenssituationen ganz nah erscheint".
Zugleich "ernst, heiter (im Sinne von
hell¹) und genau" hat auch Jürg Schubiger
die Gedichte dieses Autors genannt.
Die erstaunliche Qualität von Huwylers Mundartlyrik beweist
sich aufs Neue in öppis isch immer¹, das neben
unveröffentlichten Texten auch einzelne aus früheren
Gedichtbänden bringt im Sinne eines Best-Of und bisweilen
neu bearbeitet. "Es ist erstaunlich, wie viel Welt Max Huwyler
mit seinen Texten zur Sprache bringt" notierte Manfred Züfle.
So spannt sich in öppis isch immer¹ der Bogen
von der genau beobachteten Alltagsszene zur Aktualität der
Medien und weit darüber hinaus zu tiefsinnigen philosophischen
und religiösen Fragen. So wenig Huwyler jedoch doktrinär
wird, wo er Politisches aufgreift, so wenig verfällt er in
Trübsinn, wenn er über ein anderes von seinen grossen
Themen, über Alter und Tod schreibt: Selbst da sind seine
Texte gehalten von einer Menschlichkeit, die uns fühlen lässt,
dass die Fragen, die wir zu stellen vermögen, vielleicht
nur die vorletzten sind.
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