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1. Oft betrachte
ich meine Gedichte erstaunt und hilflos. Sie sind da. Und immer
noch werden es mehr. Was sollen sie aber und warum muss ich sie
schreiben? Es ist selbstverständlich und irrwitzig zugleich.
2. Leute, die nichts mit Literatur zu tun haben, melden stets
den inneren Vorbehalt an, wenn sie von meiner Tätigkeit erfahren.
Und weil sie dann, kenne ich sie näher, nie von selbst aufs
Thema kommen, sondern im Gespräch immer ängstlich versuchen,
Literarisches zu vermeiden, kommt es mir so vor, als würde
ich etwas Verbotenes tun oder hätte eine Macke.
3. Ich könnte das Gedichteschreiben mit mehr Ernst betreiben.
Oder lache ich nur darüber, um mich zu schützen?
Jürgen
Stelling
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