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Die
in den 50er Jahren in schneller Folge veröffentlichten Gedichte
und Prosastücke aus dem Nachlass von Gwerder erlaubten wohl,
eine vorläufige Standortbestimmung des Dichters vorzunehmen.
Sie wurde jedoch zwangsläufig durch das vorherrschende Zeitbewusstsein
der Nachkriegsjahre geprägt. In heutiger Sicht erscheint
Gwerders heftige, ätzende, in vielem zweifellos berechtigte
Kritik an Staat und Gesellschaft (vorab das Militär und der
Literaturbetrieb waren Zielscheiben seiner Angriffe) nicht als
einziger Bezugspunkt. Ebenso begegnen wir einer schwierigen Persönlichkeit
und einem grossen Dichter, der "entlang deiner Zärtlichkeit"
Neues erkundete. Diese Aspekte will unser Auswahlband belegen.
Nahezu alle Texte wurden hier zum erstenmal veröffentlicht.
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