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Hier lässt
sichs gut sein Der
Wanderer, der Schritt um Schritt oder auch zügig vom Weiler Sonder hinuntersteigt,
sieht über Baumwiesen nicht nur auf den Bodensee und ins Vorarlbergische
hinunter, sondern auch auf den sanften Ausläufer eines Plateaus namens Hueb
und auf diesem erblickt er die stattliche Wirtschaft Kreuz, seitlich von einem
Schopf flankiert, im Norden vom Stall geschützt. An
dieser idyllischen Lage findet sich eine der gemütlichsten Wirtschaften des
Appenzellerlandes. Speziell am "Kreuz" ist, dass sich hier gleichzeitig
der Sitz des orte-Verlags befindet. Seit über zehn Jahren wirtet hier Irene
Bosshart, der man nicht anmerkt, dass sie nach Beizenschluss Texte für die
Literaturzeitschrift oder für ein neues Buch setzt. An
Plakaten und Bildern im Treppenhaus vorbei gelangt der Besucher in die Gaststube,
die gelegentlich für Ausstellungen genutzt wird. Hausgemachter Käsefladen,
Käseschnitten, Gerstensuppe mit Wienerli oder Schüblig, Hörnli
mit gehacktem Fleisch aus der Region oder Pot au feu zählen zu den Spezialitäten. Bei
kulturellen Veranstaltungen, Vernissagen, Lesungen, hin und wieder Konzerten kommen
die Gäste zuweilen in den Genuss von ausgesuchten Menüs, die nicht zufällig
an Buchtitel erinnern. Als Gastköche fungieren dann jene Autorinnen und Autoren
oder Künstlerinnen und Künstler, die mehr als Buchstabensuppe kochen
können. Ausser
Gästen flanieren Perlhühner, Enten und Hühner durch die Gartenwirtschaft.
Auf allen drei Sonnenseiten des Hauses stehen für die Gäste Gartentische
bereit. Je nach Vorliebe wandert der Gast mit der Sonne oder auch dem Schatten
von Tisch zu Tisch. So oder so wird er ein prächtiges Panorama geniessen. Aus
dem im orte-Verlag erschienenen Beizenführer >
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Beizenführer 
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