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Er hatte ein schweres Leben,
stand literarisch im Abseits und gehört doch zu den wichtigsten Schweizer
Autoren, Carl Albert Loosli. Ihn vermehrt in die Öffentlichkeit zu rücken,
hat sich die C.A. Loosli-Gesellschaft vorgenommen und ebenso die Literaturzeitschrift
"orte". Möglich gemacht haben es Barbara Traber, Erwin Marti und
Werner Wüthrich. Der
Berner Autor (1877 1959) machte sich mit seinem Engagement für eine
fortschrittliche Schweiz und für die armen Leute das Leben schwer, komischerweise
auch mit seinem Humor. Die nämlich an sich lustige Behauptung, Bitzius
habe seine Werke nicht selber geschrieben, sondern der Bauer Johann Ulrich Geissbühler,
löste seinerzeit eine "Gotthelf-Affäre" aus, die bis heute
dazu beitrug, Loosli zu verunglimpfen. Doch der Mann, der mit den "Schattmattbauern"
den ersten Schweizer Kriminalroman schrieb, der die Mundart erneuerte und als
Essayist und Theaterautor Bleibendes hinterliess, sollte unbedingt gelesen werden.
Die neue orte-Nummer beweist es. In
dieser nimmt die Redaktion zudem Abschied vom Dichter Peter Morger, stellt den
neuen Kriminalroman von Viviane Egli ("Finale in Wollishofen") und mit
Axel Kutsch den "rheinischen" Christian Morgenstern" vor.
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