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orte Nr. 125

Verbannt im eigenen Land:
Carl Albert Loosli

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CHF 14.-
EUR 8.-

Er hatte ein schweres Leben, stand literarisch im Abseits und gehört doch zu den wichtigsten Schweizer Autoren, Carl Albert Loosli. Ihn vermehrt in die Öffentlichkeit zu rücken, hat sich die C.A. Loosli-Gesellschaft vorgenommen und ebenso die Literaturzeitschrift "orte". Möglich gemacht haben es Barbara Traber, Erwin Marti und Werner Wüthrich.

Der Berner Autor (1877 ­ 1959) machte sich mit seinem Engagement für eine fortschrittliche Schweiz und für die armen Leute das Leben schwer, komischerweise auch mit
seinem Humor. Die nämlich an sich lustige Behauptung, Bitzius habe seine Werke nicht selber geschrieben, sondern der Bauer Johann Ulrich Geissbühler, löste seinerzeit eine "Gotthelf-Affäre" aus, die bis heute dazu beitrug, Loosli zu verunglimpfen. Doch der Mann, der mit den "Schattmattbauern" den ersten Schweizer Kriminalroman schrieb, der die Mundart erneuerte und als Essayist und Theaterautor Bleibendes hinterliess, sollte unbedingt gelesen werden. Die neue orte-Nummer beweist es.

In dieser nimmt die Redaktion zudem Abschied vom Dichter Peter Morger, stellt den neuen Kriminalroman von Viviane Egli ("Finale in Wollishofen") und mit Axel Kutsch den "rheinischen" Christian Morgenstern" vor.