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orte Nr. 139

Fünf Schweizer Lyrikerinnen



 

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CHF 14.00
EUR 8.00

Barbara Traber und Virgilio Masciadri haben die schöne, aber schwierige Aufgabe bekommen, fünf Schweizer Lyrikerinnen aus verschiedenen Generationen auszuwählen und in dieser orte-Nummer vorzustellen.
So unterschiedlich die Themen sind, über die sie mit der ganzen Skala von ihnen zur Verfügung stehenden Formen und Gefühlen Gedichte machen ­ allen Poetinnen ist ein bewusster, behutsamer, respektvoller, oft zärtlicher Umgang mit Sprache, ihrem Ausdrucksmittel, eigen. Das Verhältnis zum Wort, zu Wörtern, zur besondern Sprache der Lyrik, kommt häufig auch in ihren Gedichten vor.

Erika Burkart, Mariella Mehr, Christine Fischer, Sabine Reber und Nathalie Schmid wurden gebeten, zu verraten, wie sie zum Gedicht gekommen sind oder weshalb sie heute noch Lyrik schreiben. Es lohnt, die Beiträge in dieser orte-Nummer zu lesen ­ und mitzuhören, mitzusprechen, mitzudenken und mitzufühlen. Dann bleiben vermutlich einige Gedichte oder auch nur die eine oder andere Verszeile an Ihren Wimpern hängen, vielleicht für immer.

Ausserdem stellen wir einen Text aus einem Land vor, von dem wir vor lauter politischen Schlagzeilen oft vergessen, dass es auch ein sehr lebendiges Kulturleben hat. Der Iranist und Übersetzer Tobias Nünlist hat uns auf den persischen Schriftsteller Reza Jula'i aufmerksam gemacht; in der Rubrik "Fund-orte" bringen wir eine historische, dem magischen Realismus zugehörige Erzählung dieses in seiner Heimat schon sehr bekannten Autors. Und Werner Bucher macht Sie mit dem deutschen Lyriker Maximilian Zander bekannt, der als Professor für Chemie gearbeitet hat und für uns eine Entdeckung ist.