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Das
Thema des Innenteils: Texte von Spaziergängern, unter einem
Titel, der Goethe zu verdanken ist: "Ich ging im Walde so
für mich hin ...". Erwähnt sei aber zuerst der
Mantel: Da stellt Barbara Traber den ersten Band des
Werkes von Vera Piller vor, der soeben im orte-Verlag herausgekommen
ist. Sie gilt als die dichterische Stimme der Jugendunruhen von
1980. Ihre Gedichte berühren zutiefst; eine Stimme, die aufrührt
und bewegt. Auch der
kürzlich verstorbene Tessiner Lyriker Angelo Casè
kommt zu Wort, dank Hans Leopold Davi ebenso der Kubaner Raúl
Rivero, der selbst als Linker von Castro in Haft genommen wurde.
Zudem wird in einem Interview der Winterthurer Schriftsteller
Serge Ehrensperger vorgestellt. Mit seinem Roman "Prinzessin
in Formalin" entfesselte er einst in der helvetischen Literaturszene
einen regelrechten Skandal und wurde bei späteren Büchern
dafür wohl mit Nichtbeachtung abgestraft. Keinen Skandal
hervorrufen wird dagegen Virgilio Masciadri mit seinen "Liebesgrüssen
aus der Datenbank". Dafür dürfte mancher schmunzeln,
der über das Internet-Theater hin und wieder seinen Kopf
schüttelt.
Und was Spaziergänger
und -gängerinnen betrifft: Alle Mitarbeitenden, die in dieser
Nummer keinen Platz fanden, werden sich in einer der nächsten
äussern. In vorliegender kommen zu Wort: Kristin T. Schnider,
der Eifelpoet Jochen Arlt mit seinem EifelnackenWalz (manchmal
soll er bei Eifelspaziergängen gemeinsam mit Heino fröhlich
singen), René Peter dagegen benützt das Auto für
Spazierfahrten und ein anderer René, der Basler Regenass,
ist am Liebsten im Jura unterwegs. Natürlich kennt man Franz
Hohler schon längere Zeit als Wandervogel, weniger den St.Galler
Fred Kurer , der zugibt, wie sehr ihn beim Spazieren "der
atem plagt". Klaus Merz erschrickt dafür, wenn er auf
Landspaziergängen mit "Grüezi Godot!" angesprochen
wird, und selbst der Weltenbummler Blaise Cendrars bekennt, dass
ihn beim Spazieren die "Hitze fertig macht". Weitere
Spaziergänger der beschwingten Nummer: Klabund, Rainer Brambach,
Friedrich Schiller, François Debluë, Beat Brechbühl,
Max Huwyler, René Oberholzer, Jürg Amann, Regi Claire,
Martin R. Dean, Cesare Pavese, Markus Ramseier und Jürg Schubiger.
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