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Im Juli traf sich die Preis-Jury des 2011 ausgeschriebenen Lyrikwettbewerbs der Literaturzeitschrift „orte“ auf der „Rütegg“, dem Sitz des orte-Verlags hoch über dem Bodensee. Die Wahl des Preisträgers war keine einfache Aufgabe, und auch unter den Texten, die es nicht bis in die Schlussrunde schafften, fand sich manch einer, welcher der Jury (bestehend aus der orte-Redaktion und dem Preisträger des letzten Wettbewerbs, Andreas Saurer) positiv auffiel. Deshalb ist nun ein ganzes Heft den besten Texten des Jahrgangs gewidmet. Vertraute Namen werden der Leserin und dem Leser ebenso begegnen wie noch weniger bekannte poetische Stimmen, etwa der Berner Mundartlyriker Tobias Schürch oder die in Zürich lebende junge Svenja Herrmann. Und natürlich gibt es in diesem Heft Texte der Finalisten zu lesen, von Regina Füchslin, Martin Steiner, Chris Hassler, Hans Gysi und Peter Weingartner. Der 1. Preis ging schliesslich an Clemens Umbricht, der uns auf eine Reise „ans ferne Ende der Teppichfransen“ und auf einen vergnüglichen poetischen Spaziergang durch Paris mitnimmt. |