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Autoren haben sich aufgemacht, den Kontinent der Poesie wiederzuentdecken. Und
dieser Erdteil ist wahrlich kein Paradiesgärtlein, sondern seine Verwundungen
und Scharten, seine Verletzungen und eiszeitlichen Kälteperioden werden von
den Dichtern beim Namen genannt. Dieser Gedichtband konfrontiert den Leser mit
einer Wirklichkeit, die alle Schönfärberei hinwegfegt. Das
gilt vor besonders für die leidenschaftlichen, von einem eigenen Drive getragenen
Poems von Werner Bucher und für die provokative Sternenberg-Tirade des Stuttgarters
Jürgen Stelling, während Claus Bremers "Gedichtbilder" zeigen,
dass sich der ehemalige konkrete Poet nach wie vor weiter entwickelt und fürs
Gedicht neue, auch dem politischen Gewissen gegenüber verantwortbare Wege
sucht. Anders da Martin Steiner: Er plädiert - wie gelegentlich auch Jürgen
Stelling - für die knappe Formel, das "poème d'objet" (und
das "Tagebuch-Gedicht"), ohne dabei zu vergessen, wie gefährdet
derzeit die Welt ist.
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